Like it? Share it!

Peter Eastgate wird seinen Gewinn wohl versteuern müssen

Der gegenwärtige World Series of Poker Champion Peter Eastgate (22) wird seinem dänischen Steuerbeamten wohl einen Großteil seines 9,1 Mio. $ schweren ersten Preises abgeben müssen, hieß es auf der Seite PokerHelper.com in einem Beitrag von Thomas Somach.


Als Einwohner Dänemarks - einem der höchstbesteuerten Länder der Welt - müsste Eastgate 45% seiner ersten 4 Mio. und 75% auf den Rest seines Gewinns ans Staatssäckel abführen. Am Ende blieben ihm dann noch etwa 2,5 Mio. $.

Eastgate hatte sich laut einigen Zeitungen, die die Story verfolgten, nach Alternativen umgesehen. In der 117 Tage andauernden Zeitspanne zwischen der Entscheidung über den Finaltable und dessen Austragung, hatte der vorausschauend denkende Eastgate offenbar Möglichkeiten über einen Umzug nach Großbritannien ausgekundschaftet, wo nur eine Pauschalsteuer von 40% auf Gewinne erhoben wird. Damit würden sich seine Einnahmen auf 5,5 Mio. $ eröhen - vorausgesetzt, die dänischen Steuerbehörden, ließen ihn mit seinem vollen Gewinn ziehen.

Der Vollständigkeit halber erwähnt Somach das Fürstentum Monaco, wo nicht nur das Wetter besser ist: Auch Einkommenssteuern müsse hier kein Bürger entrichten.